Hallo Sebastian
Hier ist es ähnlich wie bei allen Vergesellschaftungen.
Die Arten sollten natürlich aus den gleichen Habitaten kommen,idealer weise aus der gleichen Region.
Auch sollte die Beckengröße demensprechend groß sein das sich die Tiere aus dem Weg gehen können,also mit etwas über "Mindestmaß" ist da nix.
Wichtig ist auch das man beide Arten und ihr Verhalten genau kennt,sie also auch alleine gehalten haben.Nur so kann man erkennen wie das Tier reagiert,ob es mit der Stuation ein Problem hat,unter Dauerstress steht usw.
Dann kommt aber der wichtigste Teil.Jedes Tier ist anders,man kann also nie eine Garantie geben das es klappt.Was bei dem einen funktioniert muß bei dem anderen mit den gleichen Arten nicht auch klappen.Grade Chamäleons sind Stressempfindlich und da muß man schon mit komplikationen rechnen und schnell reagieren können.
Auch wenn es andere Arten sind,ich halte schon sein meine grünen Wasseragamen Jungtiere waren,Goldgeckos mit ihnen zusammen.Beide Arten kommen sehr gut klar.Eines meiner Geckoweibchen hat sogar schon ein Ei an den Schädel meines Wasseragamenmännchens geklebt.
Die Geckos sind als Restevertilger in dem Becken um eine Futtertierplage zu verhindern,was sie auch ausgezeichnet hinbekommen.
Nachzuchten gibts auch regelmäßig.Dieses Jahr schon 3 Gelege von einem der Weibchen.
Aber diese Art der Vergesellschaftung wie grade beschrieben würde ich jedem abraten da der Größenunterschied viel zu groß ist und die Geckos zu 99% bei Wasseragamen keine Chance hätten.Auch würde ich bei meinen Australischen Wasseragamen sowas nicht machen da es mit Sicherheit schief gehen würde weil die Tiere reine Fressmaschinen sind und alles Fressen was sie bewältigen können.
Ich hoffe ich konnte etwas Licht in deine Gedanken bringen