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Homes

User des Jahres 2010 für das "Lary Hilfsprojekt"

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1

Wednesday, March 23rd 2011, 6:47pm

Varanus Exanthematicus: Sand im Magen

Hi Leute,
wie ihr ja wohl alle wisst hab ich einen Steppenwaran Zuhause.
Der hat jetzt seit mehreren Tagen nicht gekotet, zuerst hab ich es mit "Warmwasser Bädern" versucht. Das hat nicht den gewünschten Erfolg gebracht, heißt er hat immer noch nicht gekotet.
Heute war ich mit ihm beim TA. der hat in geröngt und festgestellt das er Sand im Magen hat.
Jetzt muss ich ihn oral mit Parafinöl behandeln.
Desweiteren hat er gemeint, dass man Echsen NICHT auf Sand oder Sand-Lehm-Gemisch halten sollte sondern vielmehr auf Kokus.
Das vorher natürlich ein wenig trocknen, damit es einem Steppentier nicht zu feucht wird. Kann mich mit dem Gedanken das er auf Kokos BESSER gehalten ist nicht besonders anfreunden...
Was meint ihr? Die meisten Leute halten ihr Steppenwarane hier im Forum doch auch auf Sand oder Sand-Lehm, oder nicht?

Gruß Max

Anbei die Röntgenbilder!

Lieber Arm dran, als Arm ab;)

This post has been edited 1 times, last edit by "Homes" (Mar 23rd 2011, 7:24pm)


Spielmannsfluch89

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2

Wednesday, March 23rd 2011, 6:56pm

Also mal ganz laienhaft von meiner Seite, weil ich ja keine Warane habe.
ABER wenn ein Tier in "gefangenschaft" mit Sand im Magen Probleme beim Koten bekommt, dann muss das andere Gründe haben.
Oder will dir der Arzt etwa weiß machen dass das Tier in freier Natur keinen Sand beim Fressen aufnimmt? Machen meine Cordylus ja genauso.

Sicherlich ist im Habitat der Warane nicht nur loser Sand vorhanden sondern gewachsener Boden. Soll heißen da der Sand ist Wurzeldurchzogen. Graß, Sträucher etc.

Ich könnte mir auch eher denken dass es dem Tier nicht gefallen wird auf KokOs ( ;) ) oder pinienrinde zu leben/laufen.


Bin gespannt wie es andere Halter sehen. Muss ja nicht zweifels ohne nur um Warane gehen.


LG
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Homes

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3

Wednesday, March 23rd 2011, 7:24pm



Ich könnte mir auch eher denken dass es dem Tier nicht gefallen wird auf KokOs ( ;) ) oder pinienrinde zu leben/laufen.





LG


Ja das dachte ich eben auch, aber von Pinie rät er ab, da das aufquillen kann und der Waran das nicht verdauen kann.
Kokos dagegen soll komplett zu verdauen sein...

Gruß Max
Lieber Arm dran, als Arm ab;)

Spielmannsfluch89

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4

Wednesday, March 23rd 2011, 7:45pm

Also zumindest Kokosfasern überdauern ewig in der Natur da das zeug so gut wie nicht vergammelt. Ob das mit den Chips anderst ist weiß ich nicht ...

Wie gesagt ich bin gespannt wie sich andere dazu äußern o.O

LG
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ghostcat

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5

Thursday, March 24th 2011, 8:26am

Hi,

für Fleischfresser wird es wohl eher schwierig sein, pflanzliches zu verdauen.
Tierärzte überraschen einen doch immer wieder. :evil:

Was spricht gegen ein Sand-Lehm-Gemisch? Wenn das hart genung ist, nimmt da keiner etwas auf. Öl oder Milch sollen da sicher helfen, aber wenn du die Futtertiere auf einer großen flachen Schale anbietest, kann ja auch kaum Sand aufgenommen werden. Bei Lebendfütterung vielleicht was anderes, weil die Warane ihr Opfer ja auf dem Boden herumdrücken oder schleifen.

Warum einen nicht-tiergerechten Bodengrund? Wenn schon dann was gemischtes aus allem in einem entsprechend großen Terrarium.

NDT
ghostcat (Thomas)
Schützt den Regenwald! - Esst mehr Spechte!

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Boa_C_Imp

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6

Thursday, March 24th 2011, 8:55am

Das hab ich ja noch nie gehört. *zweifel*

Ich persönlich würde da an der Kompetenz zweifeln.

Ich glaube auch nicht das die Warane das Kokos zeug verdauen können, das bläht doch eher auf. Hmmmmm


Bestand:

1.1 Boa constrictor constrictor Surinam DNZ09 und DNZ08
1.1. Boa constrictor imperator Ecuador DNZ06
0.2 Eublepharis macularius DNZ10
1.2 Goniurosaurus lichtenfelderi WF08-09
In Planung:
1.2 Coleonyx brevis
1.2-3 Anolis allisoni



Obiwuff

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7

Thursday, March 24th 2011, 10:48am

Hallo,

Quoted

Sicherlich ist im Habitat der Warane nicht nur loser Sand vorhanden sondern gewachsener Boden. Soll heißen da der Sand ist Wurzeldurchzogen. Graß, Sträucher etc.
So sehe ich das auch.

Ich verwende auch gerne Reptile Desert Ground Klick, oder so'n Wegstreu.
Das wird in Gartenzentren angeboten, um damit Wege anzulegen. Ist wie Splitt oder feines Geröll.
Mit etwas Mand Lehmgemisch vermischt sieht das auch noch gut aus.
Grüsse Andreas

andreas.s

***First Poster2011***

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8

Thursday, March 24th 2011, 12:15pm

Hallo Max

Hab bei mir einen Teil Sand - Lehm Gemisch im verhältnis 4 zu 1

Auf dem anderen Teil stinknormale Blumenerde die immer leicht feucht gehalten wird. Erhöht auch gut deine LF.
lg.andreas (duke)



Sauromalus ater . Uromastyx geyri . Varanus exanthematicus. Coleonyx Elegans

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9

Thursday, March 24th 2011, 2:28pm

Also zur kompetenz des TA: im Internet steht eben das die auch Reptilien behandeln, und mir ist er auch empholehen worden.
Von einem aus dem alten Forum....
Der Artz hat sich auch schon ausgekannt hab mich noch mit ihm länger unterhalten.
Der meint auch das Kokos eben NICHT aufquillt....:/ Keine Ahnung kenn mich damit wenig aus.
Auf jeden Fall mal Öl geben und hoffen das alles gut läuft!

Gruß Max
Lieber Arm dran, als Arm ab;)

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10

Thursday, March 24th 2011, 7:39pm

da kann ich dir leider nicht weiter helfen. da kenne ich mich auch nicht aus.
aber ich hoffe das du eine gute lösung findet und das es dem "kleinen" bald besser geht.

mag blöde klingen aber probiere es doch mal mit bananenbrei oder geriebenen apfel.. hilft bei kindern auch *g

Rachermannel

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11

Thursday, March 24th 2011, 7:54pm

Hallo Max,

Obst würde ich vorerst lassen!!!

Andi hat dir ja schon gesagt wie er seinen Waran hält, und da ich ja keinen habe, kann ich dir nur raten wie ich es bei meinen Dornschwänzen mache: Die halte ich auf Muschelgrit, und das Zeug ist bis jetzt der beste Bodengrund den ich bis jetzt hatte. Der besteht aus kleinen Muschelteilen und ist beim mitfressen vollkommen ungefährlich da er fast nur aus calcium besteht, wie Sepiaschale.

P.S: Hatte das bei einer Bartagame auch mal, Tierarzt hatte ebenfalls Parafinöl aufgeschrieben!!!
Bis denn Rachermannel

uromastyx acanthinura
uromastyx dispar
pantherophis guttatus

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12

Thursday, March 24th 2011, 9:51pm

Hi
also das mit dem Muschelgrit klingt gut aber was kostet das? Ich meine auf die Terrariengröße dann gesehen...
Hab ihn auf jeden Fall heute die erste "Ladung" Öl verabreicht, und noch eine Maus hinterher, er hat alles geschluckt, das ist doch schonmal gut;)

Gruß Max
PS.: Auf Obstbrei werd ich erstmal verzichten...:D
Lieber Arm dran, als Arm ab;)

Rachermannel

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13

Thursday, March 24th 2011, 10:21pm

Hallo nochmal,

bei mir in der Baywa ( scheiß Schleichwerbung :D ) kostet der 25 kg Sack 8-10 Euro je nach Körnung!!!
Bis denn Rachermannel

uromastyx acanthinura
uromastyx dispar
pantherophis guttatus

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14

Friday, March 25th 2011, 9:03am

war ja nur nen lieb gemeinter tip ;(
funzt ja auch bei kindern und welpen ;)

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15

Friday, March 25th 2011, 1:31pm

Hi,
das Muschelgrit hört sich schonmal gut an;)
Und Mein Steppenwaran ist ja fast noch ein Baby also vielleicht mal ausprobieren:P
Ok also ich hab das Gefühl das mein Waran schon wieder ein bisschen aktiver wird:D
Gekotet hat er leider noch nicht, der TA hat aber gemeint solang er zuhause noch frisst kann er da beleiben und das tut er noch:D

Gruß Max
Lieber Arm dran, als Arm ab;)

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16

Monday, March 28th 2011, 8:09pm

Hi,
kleines update:
Ich geb ihm jeden Tag jetzt 0,5 ml Parafinöl und ab und an Futter, er wird schon wieder aktiver läuft rum, gekotet hat er leider noch nicht.
Mal abwarten...

Gruß Max
Lieber Arm dran, als Arm ab;)

Robert

***Fachuser "Geckos"***

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17

Monday, March 28th 2011, 10:28pm

mag blöde klingen aber probiere es doch mal mit bananenbrei


Ganz blöde Idee... Gerade Jungtiere von relativ schnellwachsenden Waranen benötigen sehr viel Kalzium zum Aufbau der Knochen.
Bananen haben ein sehr sehr sehr beschissenes Kalzium-Phosphor-Verhältnis. Glaube mich an 1:8 zu errinnern.
Also sehr negativ für das Kalzium. Ist im übrigen auch interessant für alle Phelsumenhalter. Dort wird in der Literatur auch angegeben Bananenbrei zu verabreichen. Ganz doofe Idee.
Phosphor zerstört die Struktur eines Knochens... das gleiche Problem hatte ich leider vor 1 1/4 Jahren mit meinem Jemenchamäleon.
Dr. Mutschmann aus Berlin hat mich dann mal eben über die Konsequenzen der Gabe von Bananen aufgeklärt, daher kann ich dies mit einer 100%igen Aussage tun.

Was mir schon aus früheren Zeiten der Leiocephalus-Haltung bekannt ist, ist das Reptilien bei Kalziummangel anfangen über den Sand Kalzium aufzunehmen. Denn Sand ist in der Natur ein natürlicher Kalziumlieferant. Denn in der Natur bestäubt ja leider niemand die Futtertiere mit entsprechenden Präparaten.
Dieser Fall hier deutet genau darauf hin. Der Waran scheint Kalziummangel zu haben. Akut ist dies sicher noch nicht. Jedoch sehe ich kaum Rippe und es ist auch eindeutig das Rückenmark zu sehen.
Ich würde dir raten den Anweisungen des TA zu folgen und ihm das Parafinöl zu verabreichen. Denn der Sand muss da raus, egal wie.
Weiterhin derzeit erstmal kein Obst... nur Insekten in ausreichenden Mengen. Zu schwerer verdaulichen Nagern würde ich dir als Laie ebenfalls abraten. Jedoch ist das wirklich nur ne Laienaussage.
Die Insekten mit ordentlich Sepiaschale vollknallen. Ich habe bei meinen Jemenchamäleon damals die Futtertiere angehaucht (also leicht befeuchtet) und ordentlich in die Sepiaschale getaucht.
Das war mehr Kalzium als Futtertier, ein krasser weißer Klumpen. Dann Zwangsfütterung... mehrmals täglich mit kleinen Futtertieren!!! Der Kot hat sich dann weiß gefärbt, alles was Überschuss an Kalzium war, wurde sozusagen 1:1 ausgeschieden.
Mein Chamäleon war es mir dankbar in dem es überlebt hat und seid dem jeden Tag nur mit seiner Anwesenheit diesem Aufwand dankt.
Zu einer ausreichenden UV-Versorgung braucht ja keiner was sagen, dein Terrarium kennen wir ja alle, inkl. Technik.
Zum Tauben- oder auch Muschelgrit würde ich dir ebenfalls raten. Es gibt Tiere die gehen da gerne rann, sobald sie erkannt haben das es gut für sie ist. Habe die bei meinen Leguanen ebenfalls angeboten. Einige haben es genommen. Andere widerum nicht... jedoch solltest du es ausprobieren, mehr als versuchen kann man es ja nicht.
Weiterhin solltest du auf die Wasserversorgung des Tieres achten. Auch wenn dort eine Ansammlung von Material ist, heißt es nicht, das es sich nur um Sand handelt. Dies kann auch zu trockener Mageninhalt sein.
Durch das Wasser "verdünnst" du diesen Mageninhalt und er gelangt leichter in den weiteren Verdauungstrakt.
Die Nieren scheinen wenig zuarbeiten... ich habe dir den Bereich, der eigentlich heller sein sollte, mal mit roten Kreisen eingezeichnet.
Fett (ganz hell) hat das Tier eigentlich genug... steht also gut im Futter. Die Lunge (dunkel) sieht auch klasse aus.
So denn, hoffe dir nen kleinen Tipp gegeben zu haben.
Freue mich auf weitere Berichterstattung über das wohlbefinden deines Warans.
Robert has attached the following image:
  • Steppenwaran.jpg
Beste Grüße aus Berlin
Rob

Solange Menschen denken das Tiere nicht fühlen, müssen Tiere fühlen das Menschen nicht denken!!!

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18

Tuesday, March 29th 2011, 3:35pm

ok nun bin ich auch schlauer.. danke für die aufklärung :)

underground_13

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19

Tuesday, March 29th 2011, 6:51pm

Hi,

bei Waranen ist das mit den Bananen nicht nur wegen des Phospor Verhältnisses ne doofe Idee. Steppenwarane sind schlicht und ergreifend Karnivor!!
Grüßle Manu


Das Leben ist das was einem zustößt obwohl man sich etwas ganz anderes vorgenommen hat. " Henry Miller"

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Tuesday, April 12th 2011, 5:41pm

Hi,
also der kleine hat jetzt, auch ohne Bananenbrei, gekotet:D:D:D
Soll ich ihn jetzt noch weiter behandeln?
Weiß nämlich nicht ob er alles an Sand losgeworden ist....

Gruß Max
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