Wahrscheinlich hast du nix zur Häutung gefunden, weil sie so unspektakulär ist. In welchem Abstand sie stattfindet kann ich dir nicht sagen, da ich es meistens gar nicht mitbekomme.
Mein Ernst (ich habe ihn als adulten Frosch bekommen) setzt sich in seine Wasserschale und streckt sich ausgiebig. Er öffnet auch das Maul sehr oft und weit dabei. Dann streift er sich mit den Vorder- und Hinterfüßen eine dünne Hautschicht ab und frisst diese meist. Manchmal findet man morgens einen dünnen Schleim in der Wasserschale, das ist dann die "alte Haut".
Du musst jedenfalls bei der Fütterung nichts beachten, da die Häutung nicht vorhersehnar ist und hinterher ja auch nichts aushärten muss.
Spektakulärer ist die Häutung nach der Trockenruhe, wenn der Kokon abgehäutet wird. Meiner hat seinen bisher immer gefressen.
Hier ein paar Bilder dazu:
Die Einsamkeit ist die liebste Gespielin des Wahnsinns.
Nicht was wir gelebt haben, ist das Leben, sondern das, was wir erinnern und wie wir es erinnern, um davon zu erzählen. Gabriel García Márquez
This post has been edited 1 times, last edit by "ToP84" (Oct 15th 2009, 7:48am)
Die Farbe der Frösche läßt vorher nach -- ist dafür nach der Häutung umso schöner
Die Intervalle kann man nicht genau benennen.
Das liegt an den vielen Faktoren die dazu zählen: gute Fresser wachsen schneller und häuten sich öfter. Jungtiere häuten sich demnach acuh logischerweise öfter als Adulte Tiere.
Bei meinen hab ichs meist gar nicht mitbekommen...
LG,
Nene
Ich hoffe, dass mir nie ein Tier ein Loch in den Kopf bohrt und seine
Eier darin ablegt. Denn später denk ich vielleicht, ich hätte eine gute
Idee, und dabei schlüpfen nur die Jungtiere.
(Jack Handey)
Danke füe die Bilder und die Infos. Da ist mir schon mal sehr mit geholfen, ich dachte die Häutung "ähnlich" bei Schlangen, Chamäleons etc. abläuft, also das man klare Hautreste sehen kann.
Hautreste findest du zum Teil schon, die hängen als ekliger Schlonz z.B. an der Wasserschale oder werden hart und hängen am Rand.
LG,
Nene
Ich hoffe, dass mir nie ein Tier ein Loch in den Kopf bohrt und seine
Eier darin ablegt. Denn später denk ich vielleicht, ich hätte eine gute
Idee, und dabei schlüpfen nur die Jungtiere.
(Jack Handey)